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Verräterisches Blut ist eine Geschichte, die von Blood666, Minzauge und Onyxkralle Geschrieben wird.


Kapitel 1

Einige Jungen tollten auf der mit Moos bedeckten Lichtung herum. Fröhlich lachten und spielten sie dort, während eine einzelne Kätzin im Schatten der Bäume saß. Sie sah den winzigen Katzen zu. "Drachenschweif, könntest du mir vielleicht etwas jagen? Du weißt ja, ich erwarte Junge und-" "Ist schon okay.", antwortete Drachenschweif der werdenen Mutter. "Was hättest du denn am liebsten?" Nun blickte Drachenschweif hinter sich. Die trächtige Kätzin sah verlegen zur Seite. "Am liebsten hätte ich eine Maus" flüsterte sie schüchtern. Drachenschweif schmunzelte und stand auf. "Wenn es nur das ist" und ging davon. Sie wusste dass Rosenherz am liebsten Eichhörnchen fraß. Die Maus hatte sie nur aus Verlegenheit gewollt. Drachenschweif lief geduckt im kühlen Schatten der Bäume, zu dieser Jahreszeit war es nicht schwierig ein Eichhörnchen zu fangen. Während der Blattgrüne verhielt sich ihre ganze Gilde seltsam, sie beschenkten sich ständig einander. Eine weitere Sache die Drachenschweif nicht verstand. Leicht kopfschüttelnd fiel sie ins Jagdkauern, während sie eine Taube am Boden sah. Die würde sie für sich fangen. Erst jetzt bemerkte sie, wie hungrig sie war. Versonnen dachte sie an das saftige Fleisch der Taube, während sie sich näher pirschte. Es knackte und die Taube schreckte auf und sah sich um. Still fluchend verharrte Drachenscheif.

Während sie still den kühlen Wind genoss, schweiften ihre Gedanken wieder zur Gilde ab. Eisstern war in letzter Zeit auch immer komischer geworden. Die sonst so ruhige Gildenführerin läuft unruhig durchs Lager der Drachengilde und sieht sich nervös um. Einige munkeln, dass sie heimlich einen Gefährten hat, andere hingegen meinen, dass sie Junge erwartet, nur dass man es noch nicht sieht. Kopfschüttelnd riss sich Drachenschweif von ihren Gedanken los und sah hinüber zur Taube. Sie war weg. Irritiert sah sich Drachenschweif um und erblickte einen Kater. Sie seufzte. "Ach du bist es, Dunkelherz" Der Kater lächelte charmant mit der Taube im Maul. "Willst du?" er ließ die Taube vor Drachenschweifs Gesicht baumeln. "Nein," bluffte sie, "ich kann meine Beute selber jagen!" Drachenschweif drehte sich um, auf der Suche nach neuer Beute als sie die Stimme Dunkelherz' hinter sich rufen hörte: "Ich steh auf wütende Kätzin!"  angwiedert verschwand Drachenschweif im Dickicht des Waldes.

(noch nicht fertig, Rest des Kapitels folgt in ca 1-2 Stunden)